Pilates für Kletterer und andere Sportler


Atmung/Zentrierung

Der Spitzenkletterer Adam Ondra sagt, er schreit deshalb bei jedem Kletterzug, um sicher zu sein, dass er ausatmet. Durch die Ausatmung kann die Zentrierung – die Kraft aus der tiefliegenden Rumpfmuskulatur – umso besser generiert werden. Dadurch können Bewegungen an der Wand kontrolliert aus einer stabilen Körpermitte heraus ausgeführt werden. Gerade beim Klettern im Überhang und bei technisch anspruchsvollen Boulderproblemen hilft eine starke Körpermitte.

Dehnung/Beweglichkeit

Zudem fördert Pilates die Beweglichkeit und erhöht damit den Bewegungsradius des Körpers, der beim Klettern nicht selten entscheidend sein kann.

 

Prävention

Aber nicht nur für die Kräftigung und Dehnung bietet Pilates Kletterern und Boulderern einen Mehrwert.

Nicht selten führt die übermäßige Belastung der Brustmuskulatur beim Klettern zu Problemen im Bereich des Schultergürtels, was Schmerzen im Schlüsselbein, der Schulter oder eine Hyperkorphose (verstärkte Rundung) im oberen Rücken verursachen kann. Auch die Halswirbelsäule und ihre Bandscheiben sind durch einen beim Klettern oft überstreckten Nacken stark belastet. Fehlbelastungen, die zu Fehlhaltung und Schmerz führen, können durch regelmäßige Pilates-Übungen ausgeglichen werden.

 


Genauso unterstützt und schützt Pilates Dich durch die stabilisierende, kräftigende Wirkung bei allen anderen Sportarten